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23.11. 2018
Beschreibung:  

 Beschleunigung von Produktion, Distribution, Suche und Erschließung von
Informationen durch die Digitalisierung als technischer sowie
gesellschaftlich-kultureller Wandel verändert die Wissensvermittlung und
-aneignung in Schule, Hochschule und Gesellschaft allgemein.
Diese Entwicklungen stellen die heutige Gesellschaft vor große
bildungsbezogene, wirtschaftliche sowie soziale und politische
Herausforderungen. In allen Bereichen von Bildung ist es deshalb
dringend notwendig, die Realitäten und aktuellen Herausforderungen der
vernetzten und medialisierten Informations- und Wissensgesellschaft
anzuerkennen und diese in unserem Bildungssystem zu berücksichtigen. Die
Tagung möchte diese gegenwärtig von Politik und Wirtschaft
vorangetriebene Thematik, die bisher meist monodisziplinär adressiert
wurde, integrativ-interdisziplinär aufgreifen und diskutieren. Wir
möchten zu folgenden Themenschwerpunkten der Tagung einladen:
- Information & Media Literacy und ihre gesellschaftliche Relevanz
(Partizipation an Gesellschaft, Bildung und Digitalisierung etc.);
- Information & Media Literacy und ihre Aushandlung, Organisation sowie
Implementierung in der Bildungslandschaft (Orte, Institutionen, Ziele,
Möglichkeiten etc.);
- Information & Media Literacy und gegenwärtige Herausforderungen sowie
Visionen für die digitalisierte/medialisierte Informations- und
Wissensgesellschaft (Projekte, Lösungsansätze, Ideen für die Zukunft
etc.).

CfP english

CfP deutsch

Termin:    – 
Kategorie:   Konferenz/Kongress/Tagung
Ort:   Passau



30.11. 2018
Beschreibung:  

 

FURE. The Future of Reading and Media. Eine Design- und Design-meets-Science-Konferenz an der MSD – Münster School of Design vom 30.11.2018 bis 01.12.2018.

 

Informationen und Tickets: www.futureofreading.de

 

In der Ära der Digitalisierung hat eine große Bandbreite von multimodalen Technologien Einfluss auf die strukturelle Dimension von Medien und die jeweiligen Nutzungsweisen auf Seiten der Menschen. Bereits jetzt lässt sich diese Entwicklung innerhalb der Konsumkultur deutlich benennen, wobei das Verhältnis von analogen und digitalen Medien sowie deren gestalterische, technologische und soziokulturelle Wechselwirkungen noch nicht ausreichend erforscht ist.  Es gilt also gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Medialität und Technologie mit Fragen der Rezeption zu verknüpfen und somit produktive Hypothesen für die akademischen und gestalterischen Arbeitsfelder abzuleiten. Die Technisierung zeigt sich hierbei als ein zentraler Auslöser für vielfältige Transformationen des Medialen und der Nutzerdynamiken, was bedeutet, dass sich analoge Medien nicht nur erhalten (z.B. Zeitungen, Magazine, Bücher), sondern sich deren Herstellungs- und Verwendungsweisen aufgrund der Digitalisierung auch verändert haben (z.B. digitale Gestaltung, Digitaldruck, digitales Lesen, interaktive Apps etc.) und sie in einigen Bereichen als vollends durch die Digitalisierung ersetzt erscheinen (z.B. auf Online-Portalen, social media oder bei immersiv-interaktiven Medientechnologie).

 

Es muss demnach der analytische Versuch unternommen werden, diese analogen und digitalen Formen sinnvoll miteinander in Beziehung zu setzen, um die Grenzen und Möglichkeiten analoger und digitaler Medialität sowie deren Verbindungen bestimmen zu können. Die Themengebiete der Konferenz sind bewusst weit und interdisziplinär offen angelegt und berühren Aspekte wie beispielsweise analoge und digitale Strategien innerhalb moderner Gestaltung, aktuelle Rezeptionsbedingungen von Texten und Bildern im Printbereich, den Einfluss digitaler Leseendgeräte auf das Lesen, die Typographie im Kontext einer digitalen und nutzerorientierten Gestaltung oder drei-dimensionale Mediengestaltung im Kontext von virtueller Realität, die digitale Bild- und Textüberlagerungen der Realität durch Apparate für Augmented Reality oder letztlich wahrnehmungsbasierte Synchronisierungen von medialen Inputs und haptischen, taktilen, audio-visuellen und sogar propriozeptiv-körperlichen Erfahrungen der Mediennutzer (z.B. bei Enhanced Ebooks, Smartphones, interaktiven Apps oder Augmented-Reality-Reading-Apps für Tablets etc.).

 

Die medialen Entwicklungen der jüngeren Zeit integrieren in hohem Maße spezialisierte Designprozesse, technologische Dynamiken auf Seiten der Entwickler und die verschiedenen wahrnehmungstheoretischen Dynamiken der Nutzer, so dass der Fokus auf dieses wechselseitige Verhältnis von überaus hoher Wichtigkeit ist, möchte man aktuelle und zukünftige Medien adäquat klassifizieren und verstehen. Aus diesem Grund begreift sich diese Konferenz als ein Forum für eine interdisziplinäre Diskussion, im Spannungsfeld von Kreativität, Produktionsästhetik, Medienwissenschaften und denjenigen akademischen Disziplinen, die sich mit Design, Technologie und Medienverstehen beschäftigen.

 

Die Konferenz wird durch die MSD – Münster School of Design, die Forschungsgruppe Bewegtbildwissenschaft Kiel|Münster, die Muthesius Kunsthochschule Kiel und die Kanadische Botschaft (Berlin) gefördert.

Termin:    – 
Kategorie:   Konferenz/Kongress/Tagung
Ort:   Münster



30.11. 2018
Termin:  
Kategorie:   Konferenz/Kongress/Tagung
Ort:   Hamburg



20.02. 2019
Beschreibung:  

Social Semiotics: Mediale Tradierung – kulturelle Transformationen im digitalen Zeitalter

Kylie Jenner, Besitzerin des nach eigenen Angaben meistbesuchten Accounts auf Snapchat, twitterte im Februar 2018, Snapchat nach einem Update nicht mehr nutzen zu wollen. Daraufhin brach der Börsenwert der Aktie der App-Betreiberfirma Snap um etwa 1,7 Milliarden Dollar ein. Neue Meinungsführer in digitalen Kommunikationsräumen verändern, wie dieses Beispiel zeigt, ökonomische Machtkonzentrationen und beschleunigen Wandlungsprozesse. Inwiefern diese Veränderungen ihrerseits jedoch von Dauer sind, ist fraglich.

In der vom 20. bis 23. Februar 2019 geplanten Winterschule soll diskutiert werden, wie sich neue mediale Möglichkeiten zu konventionellen Strukturen und AkteurInnen der kulturellen Tradierung sowie zur Generierung von kulturellem Wissen verhalten. Dabei wird u.a. in den Blick genommen, wie sich mediale Tradierung im digitalen Zeitalter wandelt – vor allem über partizipative Möglichkeiten im Internet und Kommunikationsoperatoren wie bspw. den Hashtag.

Aktuell ablesbar wird dies etwa an der kontrovers diskutierten #MeToo-Debatte. Dabei ermöglicht die Digitalisierung zum einen eine globale Vernetzung gesellschaftlicher Gruppen und damit politische Aktivitäten, die nicht an nationale Grenzen gebunden sind. Zum anderen werden gewachsene, institutionelle Systeme von neuen Wertigkeiten und Strukturen, die außerhalb traditioneller Diskursbereiche liegen, ins Wanken gebracht. Diesen Machtdiskursen gilt es unter veränderten Verhältnissen in der digitalen Öffentlichkeit nachzugehen.

Die Winterschule nähert sich über eine sozio-semiotische Perspektive dem Tradierungsprozess als einem sozialen Phänomen an, bei welchem die dynamischen Interaktionen in gesellschaftlichen und sozialen Gefügen mit zu berücksichtigen sind. Unter den veränderten Verhältnissen in der digitalen Öffentlichkeit ist ein Augenmerk insbesondere auf die Frage zu richten, ob digitale Diskurspraktiken bloß an der Tradition rütteln, in der Folge jedoch von etablierten Diskursmustern und AkteurInnen wieder ‚eingefangen‘ werden oder ob eine tatsächliche Veränderung tradiert wird, d.h. kulturelle Transformation stattfindet. In der Winterschule werden zu diesem Zweck beteiligte AkteurInnen, soziale Implikationen, technische Voraussetzungen und kulturelle Institutionen zueinander in Beziehung gesetzt und Tradierungsprozesse in übergeordnete Werte-, Medien- und Diskurssysteme eingebettet. Dazu wird die Tradierung auf den drei (sich wechselseitig beeinflussenden) Ebenen der Kanonisierung, Archivierung und Medialisierung perspektiviert.

 Call for papers

Termin:    – 
Kategorie:   Summer School o.ä.
Ort:   Passau



11.04. 2019
Beschreibung:  

 Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie zur Mitwirkung an der wissenschaftlichen Konferenz „Sprache und Bild in der öffentlichen Kommunikation” einladen, die am 11.-12. April 2019 in Bydgoszcz (Polen) stattfindet. Die Konferenz wird von dem Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen und dem Lehrstuhl für sprachliche Kommunikation des Instituts für Germanistik der Kazimierz-Wielki-Universität in Bydgoszcz organisiert.

Nähere Informationen finden Sie im Call for Papers.

Die Organisatoren
Prof. Dr. phil. John A. Bateman (Universität Bremen)
Dr. Anna Kapuścińska (Kazimierz-Wielki-Universität Bydgoszcz)

Termin:    – 
Kategorie:   Konferenz/Kongress/Tagung
Ort:   Bydgoszcz (Polen)



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