Rahmenprogramm

Pecha Kucha Night

Die Idee zu Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha) stammt aus der japanischen Architektur- und Designer-Branche und hatte zum Ziel, Projektpräsentationen unterhaltsamer zu machen. Das Besondere daran: Jeder Vortrag dauert nicht länger als 20x20 Sekunden (also 6:40 Minuten) - Langweile kommt nicht auf. Diese Idee hat sich weltweit verbreitet: Heute gibt es in über 800 Städten Pecha Kucha Nights zu verschiedensten Themen.

Bei der Pecha Kucha Night im Rahmen des DGS-Kongresses können Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen ihre semiotischen Forschungsprojekte in einem informellen und geselligen Rahmen in 20 Folien à 20 Sekunden vorstellen. Sie erhalten umgehende Rückmeldung seitens einer kleinen ‚Jury‘ und können ihren Präsentationsstil dadurch fachlich wie performativ verbessern.

Pecha Kucha Night

Datum: Dienstag, 12.09.2017
Beginn:17:30 Uhr
Ort: Kulturcafete
Eintritt: frei

Verleihung des Nachwuchsförderpreises der DGS

Die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V. vergibt einen Förderpreis an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller semiotischen Disziplinen der Kultur-, Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Preisfähig sind alle wissenschaftlichen Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die zentrale semiotische Prozesse für Individuum und Gesellschaft in diachroner und synchroner Perspektive begrifflich und inhaltlich aufklären. Die eingereichten Arbeiten sollen sowohl die semiotischen Basiskonzepte reflektieren als auch produktiv zur Erweiterung semiotischer Theoriebildung und ihrer Anwendbarkeit in der Praxis beitragen.

Preisverleihung

Datum: Dienstag, 12.09.2017
Beginn: ab 19:00 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Ort: HS 5 (WiWi) & Foyer

Lesung „Vor der Zunahme der Zeichen“

Senthuran Varatharajah reflektiert in seinem modernen Briefroman „Vor der Zunahme der Zeichen“ (2016) das Aufwachsen in Deutschland mit Migrationshintergund, die Themen Herkunft und Ankommen in der vermeintlichen Fremde sowie damit in besonderer Weise verbunden die „Grenzen der Sprache“. „Vor der Zunahme der Zeichen“ beleuchtet sprachliche Phänomene mit Hilfe eines aktuellen thematischen Zugangs, verpackt in ein medial vermitteltes Gespräch zweier junger Menschen.

Für die Universität Passau mit ihrer besonderen geografischen Lage und der Geflüchtetenhistorie ist die Lesung von Senthuran Varatharajah damit ein ebenso großer Gewinn wie für die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V., deren theoretisches Fundament auf der Sprachwissenschaft fußt.

Lesung

Datum: Mittwoch, 13.09.2017
Beginn: 19:00 Uhr (mit anschließender Diskussion)
Ort: Kulturcafete
Eintritt: frei

Vernissage der Ausstellung „Grenzen“

Künstlerische Zugänge sind durch Multiperspektivität und oft auch durch Interdisziplinarität geprägt – eine in sich bereits grenzüberschreitende Auseinandersetzung. Nicht selten ist es dabei die Aufgabe der Kunst, gewohnte Grenzen deutlich wahrnehmbar zu überschreiten, auf die Grenzen selbst sowie auf damit verbundene Umstände und Themen aufmerksam zu machen und Denkräume auszudehnen. Aktuell erleben wir eine Welt, in der es viele solcher Grenzen zu erkunden und zu bearbeiten gilt.

Im Rahmen eines Modellseminars des interdisziplinären SKILL-Teilprojekts „Information and Media Literacy“ hatten Studierende im Sommersemester 2017 die Möglichkeit, sich dem Thema Grenzen in einem sehr weiten Verständnis mit Bezug auf mediensemiotische Theorien durch künstlerische Auseinandersetzung aus möglichst vielfältigen Perspektiven zu nähern und die geplante Ausstellung in der Sankt-Anna-Kapelle mit ihren Arbeiten zu gestalten.

Vernissage

Datum: Donnerstag, 14.09.2017
Beginn: 17:30 Uhr
Ort: Kunstverein in der St. Anna Kapelle (Heilig-Geist-Gasse, Fußgängerzone)
Eintritt: frei

Stadtführungen

Das Thema „Grenzen“ zieht sich nicht nur durch den diesjährigen DGS-Kongress, sondern findet sich auch an vielerlei Punkten im Stadtbild Passaus wieder. Die geografische Lage der Stadt machte sie schon in der Römerzeit zu einem wichtigen Grenzpunkt für die Überwachung des Donaulimes, dessen Überwachungsanlage man noch heute am Kastell Boiotro besichtigen kann. Die Funktion Passaus als Grenzstadt ist seit dieser Zeit anhand zahlreicher Beispiele belegbar, die bis in die heutige Zeit hineinwirken, wie beispielsweise als Ankunftspunkt für viele Flüchtlinge in den letzten Jahren.

Markante Beispiele aus Passaus bewegter Vergangenheit wurden speziell für den Kongress in zwei unterschiedlich gestalteten thematischen Stadtführungen zusammengestellt. Die Kongressteilnehmenden haben hier die Möglichkeit, nach persönlichen Vorlieben zwischen einer klassischen Stadtführung oder einer interaktiven Schauspielführung zu wählen. So wird das Thema Grenzen auch aktiv abseits wissenschaftlicher Analysen anhand ‚realer Vorfälle‘ aus der Vergangenheit der Region erfahrbar. Da Beginn, Dauer und Startpunkt der beiden Stadtführungen differieren, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Zeit bis zum nächsten Tagesordnungspunkt individuell zu gestalten.

Klassische Stadtführung (Passau Tourismus)

Datum: Donnerstag, 14.09.2017
Beginn: 12:30 Uhr
Dauer: 1 Stunde
Start: Nikolabrunnen im Universitätsinnenhof
Preis: kostenlos (für Kongressteilnehmende)

Interaktive Schauspielführung (Stadtfuchs Passau)

Datum:            Donnerstag, 14.09.2017
Beginn:           13:30 Uhr
Dauer:             1,5 Stunden
Start:               Löwen am Ludwigsplatz
Preis:              kostenlos (für Kongressteilnehmende)

Kongressdinner für angemeldete Teilnehmende

Das Kongressdinner findet am Donnerstag, den 14.09.2017 ab 19:00 Uhr im Café Duftleben statt. Das Café bietet regelmäßig sogenannte „Gastmahle“ an, bei denen kleine, saisonale und oftmals (neu interpretierte) regionale Schmankerl gereicht werden. Für das Dinner haben Sie – sofern Sie sich angemeldet hatten – mit Ihren Unterlagen einen Verzehrgutschein erhalten.

Café Duftleben

Theresienstraße 22 (Fußgängerzone)
94032 Passau

Telefon: 0851.98 90 94 30
E-Mail: kontakt@cafe-duftleben.de
Internet: http://cafe-duftleben.de/

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