Der Nachwuchsförderpreis der DGS

Die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V. vergibt einen Förderpreis an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller semiotischen Disziplinen der Kultur-, Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften.

Preisfähig sind alle wissenschaftlichen Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die zentrale semiotische Prozesse für Individuum und Gesellschaft in diachroner und synchroner Perspektive begrifflich und inhaltlich aufklären. Die eingereichten Arbeiten sollen sowohl die semiotischen Basiskonzepte reflektieren als auch produktiv zur Erweiterung semiotischer Theoriebildung und ihrer Anwendbarkeit in der Praxis beitragen.

Anforderungen

  • Berücksichtigt werden Dissertationsarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die den üblichen wissenschaftstheoretischen Normen entsprechen und sich semiotischer Ansätze bedienen, semiotische Fragestellungen behandeln oder in anderer Form semiotisch orientiert sind.
  • Der Umfang und die Anlage der eingereichten Arbeit sollen den üblichen Standards an eine innovative und grundlegende Studie im Rahmen der jeweiligen Fächer genügen, in denen die Arbeit entstanden ist.
  • Eingereicht werden können Einzelfallanalysen, Korpusanalysen, theoretische und/oder methodische Arbeiten.
  • Zugelassen sind auch Gemeinschaftsarbeiten mehrerer Verfasserinnen oder Verfasser, sofern diese den Anforderungen der Promotionsordnung der Heimatuniversität genügen.
  • Die Arbeit darf zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Jahre sein.

Bewerbungsunterlagen

  • Kurzes Anschreiben mit kompakten Angaben zum zeitlichen Verlauf des Promotionsprozesses
  • Tabellarischer wissenschaftlicher Lebenslauf
  • Promotionsurkunde
  • Abstract der Arbeit im Umfang von maximal 1 DIN A4 Seite
  • Elektronische Version der Arbeit (im pdf-Format)

Bewerbungsfrist und Einreichung

Bewerbungen müssen bis zum 31. Januar 2017 in elektronischer Form bei Prof. Dr. Jan Georg Schneider per E-Mail (schneiderj@uni-landau.de) als eine PDF-Datei eingegangen sein.

Auswahlprozess

  • Die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V. stellt die Mitglieder der Jury aus ihrem Beirat.
  • Die Jury trifft ihre Entscheidung im Vorfeld Ihres Internationalen Kongresses (September 2017) in einem nicht öffentlich-rechtlichen Verfahren und beauftragt eine Laudatorin oder einen Laudator aus der DGS mit der Begründung der Preisvergabe.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Preis in Höhe von 2.000 EUR wird während des Internationalen Kongresses der Gesellschaft im September 2017 in Passau verliehen.

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