Semiotik: Interaktiv und transdisziplinär!

30. Juni 2020: Posner 78 

Ein semiotisches Mosaik zur Erinnerung an Roland Posners 78. Geburtstag 

"Roland Posner und die Semiotik – wie die Vorder- und Rückseite eines Papierblatts lässt sich beides nicht voneinander trennen. Er war international einer der herausragenden Repräsentanten, die für dieses Fach stehen und einstehen. Wenn man sich Roland Posner als Person näherte, dann überraschten vor allem die Breite und Vielfalt sowohl der wissenschaftlichen und künstlerischen Interessen als auch der Beziehungen zu ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten in beiden Bereichen. In dem Buch „68 Zeichen für Roland Posner / 68 Signs for Roland Posner“, das anlässlich seines 68. Geburtstages entstand, kommen einige dieser Persönlichkeiten zu Wort oder präziser „zu Zeichen“. 

Die Autoren waren  in Art und Inhalt ihres Beitrags völlig frei, gebunden waren sie allerdings an die Formvorgabe, aus Anlass seines 68. Geburtstags mit der Zahl 68 zu spielen. Das Ergebnis ist ein aleatorisch komponiertes semiotisches Mosaik mannigfaltiger Textsorten und Medien zwischen Wissenschaft und Kunst, ein Buch und eine Multimedia-CD-ROM mit 121 internationalen Beiträgen, welche die Konventionen einer klassischen Festschrift hinter sich lassen."  (Ellen Fricke)

 
Aus Anlass seines Geburtstages und ihm zu Gedenken präsentieren wir ein Bild und eine Laudatio aus diesem Buch. 

 

Yixin Wu: Roland-Posner-Mosaik mit 68 Zeichen

Yixin Wu: Roland-Posner-Mosaik mit 68 Zeichen

 

Ernest W. B.  Hess-Lüttich (2012): Texte, Zeichen und Kultur – Roland Posner, Semiotiker – Fragmenta laudationis. In: Ellen Fricke und Maarten Voss (Hrsg.),  68 Zeichen für Roland Posner. Ein semiotisches Mosaik | 68 Signs for Roland Posner. A Semiotic Mosaic. Tübingen: Stauffenburg Verlag. XXXIII–XXXIV.

 

 

Zum Gedenken an Roland Posner (30.06.1942 in Prag - 26.05.2020 in Berlin)

 

 

 

Zum Gedenken an unser verstorbenes Beiratsmitglied Hansgeorg Schlichtmann (29.04.1938 - 31.05.2020) präsentieren wir einen Gedächtnis-Bildatlas von Alexander Wolodtschenko. Der Nachruf ist original erschienen in meta - carto - semiotics. Journal for Theoretical Cartography  Vol. 12.

 

 

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) widmet sich der Erforschung semiotischer Phänomene, der semiotischen Lehre, Forschung und Praxis sowie der Nachwuchsförderung im Bereich der Semiotik.

Die Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichenprozessen in Kultur und Natur. Zeichen wie zum Beispiel Bilder, Wörter, Gesten und Gerüche vermitteln Informationen aller Art in Zeit und Raum. In Zeichenprozessen (Semiosen) werden Zeichen konstituiert, produziert, rezipiert und distribuiert. Ohne Semiose wären Kognition, Kommunikation und kulturelle Bedeutungen nicht möglich.

Hinweis: Der diesjährige internationale DGS-Kongress "Transformationen – Zeichen und ihre Objekte im Wandel" findet vom 22. bis 26. September 2020 in Chemnitz statt.

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